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Mittwoch, Oktober 31, 2007

// DREISTE ABZOCKE DER STADT KÖLN

Köln- Nach EXPRESS-Report - Stadt tauscht die Schilder aus!

Nächste Falle: Schild rechts, aber nicht links – wo der Autofahrer aber beim Einfädeln hinschaut.
Foto: Käsmacher

Von OLIVER MEYER - für Express

Der EXPRESS-Bericht über die nicht legale Blitzanlage auf der Zoobrücke sorgte am Dienstag für Wirbel bei der Stadtverwaltung. Zwölf Stunden nach der Veröffentlichung wurden neue Schilder aufgestellt.

In einer zweiseitigen Stellungnahme erklärte die Stadt Köln am Dienstag, dass die Beschilderung des Starenkastens in Höhe Amsterdamer Straße rechtlich eindeutig sei. Und das, obwohl der ADAC festgestellt hatte, dass auf beiden Seiten Tempo-60-Schilder montiert sein müssten, um den Autofahrer frühzeitig auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hinzuweisen. Denn die Verwaltungsvorschrift besagt, dass auf autobahnähnlichen Straßen eine beidseitige Beschilderung nötig sei. Die Stadt dagegen behauptet, dies sei nicht zwingend nötig.

Ein Sprecher: „Mit den aufgestellten Schildern wollen wir dem Autofahrer helfen, die Geschwindigkeitsbegrenzung einzuhalten. Es geht um Minderung der Unfälle, nicht um Abzocke.“

Wegen einer trotzdem zu erwartenden Klagewelle von geblitzten Autofahrern wurden am Dienstag aber dann doch zwei Schilder (60 Zentimeter Durchmesser) gegen zwei große (75 Zentimeter Durchmesser) ausgetauscht. Am linken Fahrbahnrand fehlt aber weiterhin ein Schild. Begründung: Der Mittelstreifen sei zu schmal, um ein Schild zu montieren. Zudem könnten Brummis es berühren und abreißen. Eine Schilderbrücke lehne man aufgrund der hohen Baukosten ab.

Damit aber nicht genug. Ford-Fahrer Peter Großmann (52) entdeckte einen weiteren Falschblitzer: „Wer vom Buchheimer Ring auf die Zoobrücke Richtung Innenstadt fährt, blickt auf dem Beschleunigungsstreifen natürlich nach links. Doch das versteckte Tempo-80-Schild steht rechts. Links steht gar keins, das kann doch nicht sein. Und da kann die Stadt sagen, was sie will. Aber sie lässt auswärtige Autofahrer durch eine schlechte Beschilderung in die Falle fahren. Das ist sehr wohl Abzocke.“ Möglich, dass auch dort am Mittwoch ein Bautrupp anrückt...

Was bisher geschah:

Köln- Zoobrücke - Die illegale Blitzer-Falle
Von OLIVER MEYER und PETER KÄSMACHER

Seit Montag zucken wieder Blitze auf der Zoobrücke. Von den fünf neuen Starenkäste sind drei scharf. Doch bald könnte es eine Klagewelle gegen eine der Blitzanlagen geben. Denn sie ist eine fiese Blitzfalle.

BMW-Fahrer Peter Schütz (43) fuhr mit exakt 80 km/h von Gummersbach kommend über die Zoobrücke. Kurz vor der Inneren Kanalstraße erwischte es ihn doch. Obwohl er vorschriftsmäßig fuhr – glaubte er zumindest. Denn er hatte nicht mitbekommen, dass beim letzten Blitzer statt 80 plötzlich nur noch 60 km/h gilt.

„50 Meter vor der Blitzanlage steht rechts in zwei Meter Höhe ein einziges Tempo-60-Schild. Das konnte ich aber nicht sehen, weil ich in der Mitte fuhr und rechts neben mir ein Brummi war. Ich hatte so keinen Hinweis auf Tempo 60“, sagt Schütz.

EXPRESS machte den Test. Ergebnis: Der Autofahrer hat Recht. Während vor allen anderen Starenkästen sowohl am rechten wie am linken Fahrbahnrand Schilder stehen, steht dort nur eins. Das zweite Schild zehn Meter vor dem Blitzkasten ist ebenso unsinnig wie die auf die Fahrbahn gepinselten 60-Zeichen – etwa 50 Zentimeter vor den Mess-Sensoren im Boden. Kommt auch noch Regen oder aufgewirbelte Gischt hinzu, sieht der Autofahrer von all dem nichts.

ADAC-Sprecherin Jacqueline Gründwald: „Laut der Verwaltungsverordnung, die das Aufstellen von Verkehrszeichen regelt, darf das so nicht sein. Da muss nachgebessert werden. Die Vorschrift besagt, dass der durchschnittliche Autofahrer mit einem raschen und flüchtigen Blick Schilder erkennen können muss. Auf autobahnähnlichen Strecken wie der Zoobrücke sind zudem auf beiden Seiten Schilder vorgeschrieben. Erst recht, wenn diese durch höhere Fahrzeuge verdeckt werden können.“

Bis dort die Beschilderung vorschriftsmäßig ist, dürften geblitzte Autofahrer gute Chancen haben, sollten sie Klage gegen einen Bußgeldbescheid oder gar Fahrverbot erheben.


Bilder der Blitzen:
Wenn man schnell genug fährt kann man sich nun hier sein eigenes "Verkehrs-Daumenkino" erstellen - die Preise variieren, je nachdem wie schnell man über die Induktuionslinien fährt!
(Gibt es nicht irgendwelche Gesetzlichkeiten, die eine derart dreiste "Blitzstrecke" verbieten? Das Schlimme an der Geschichte ist, das die Bullen sich auch noch MOBIL an den bekannten Stellen platzieren, um somit noch mehr abzocken zu können. - Fucking Polizeistaat!).


Die Blitze Höhe Frankfurter Straße: In dieser 80er Zone wird ab Montag geblitzt!
Foto: Wand


Auf der Waldecker Straße gilt Tempo 80.
Foto: Wand


Wer auf der Amsterdamer Straße schneller als Tempo 60 fährt, wird geblitzt.
Foto: Wand


Höhe Auenweg steht auf der Zoobrücke dieser Blitzer. Weil die Statik besondere Anforderungen hat, wird die Anlage Mitte November mit einem speziellen Verfahren geeicht und direkt in Betrieb genommen.
Foto: Wand


Auf der Abbiegespur zur Rheinuferstraße knallt es oft. Diese Anlage geht ebenfalls Mitte November in Betrieb.
Foto: Wand


Das einzige Schild 50 Meter vor der Blitze hängt nur auf der rechten Fahrbahnseite – und dazu noch viel zu tief.
Foto: Peter Käsmacher

Dienstag, Oktober 30, 2007

// Wo Twens von Jugend schwärmen

Der 13. Februar 1996 war für viele Mädchen im Teenager-Alter ein rabenschwarzer Tag. Die bis dahin wohl erfolgreichste Boygroup der Welt gab ihre Trennung bekannt. Notfallhotlines wurden damals eingerichtet, um die Trauer zu lindern.

Mehr als zehn Jahre später sind alle Tränen getrocknet: „Take That“ ist zurück. Gestern war Auftakt der Deutschland-Tournee in der fast ausverkauften Kölnarena. Nach dem Comeback der Gründungsmitglieder Gary Barlow, Mark Owen, Jason Orange und Howard Donald im vergangenen Jahr hatten die Künstler vorige Woche in Wien ihre „Beautiful World Tour 2007“ gestartet - allerdings ohne Robbie Williams, den ehemaligen Fünften.

Große Wiedersehensfreude auf beiden Seiten in Köln, selbst wenn das britische Quartett nicht vollzählig auf der Bühne auftauchte. Bandmitglied Howard Donald hatte sich nämlich bei einer Tanz-Einlage eine Brustverletzung zugezogen und musste nach seiner Absage in Wien jetzt auch den Kölner Fans einen Korb geben. Das verbliebene Trio gab eine Mischung aus alten und neuen Hits zum Besten.

Die unfreiwillige Verkleinerung von „Take That“ tat der Stimmung keinen Abbruch. Zwar fliegen und wirbeln die Mittdreißiger nicht mehr ganz so elastisch über die Bühne. Dafür seien ihre Stimme jetzt reifer und klangvoller, finden die Fans. Doch nicht nur „Take That“ selbst sind älter geworden. Die Teenager-Fans von einst sind mittlerweile auch mindestens 25 Jahre alt und aus dem Kreisch-Alter heraus. Zwar versammelten sich einige Fans schon nachmittags vor dem Hyatt Hotel, wo sich die Band einquartiert hatte, oder warteten vor der Kölnarena auf ihre Idole. Dies aber brav in „vernünftig warmen Pullis“, damit ihnen unter der Regenschutzplane nicht kalt würde. Und als wollten sie an diesem Abend ein Kapitel ihres Lebens abhaken, sagten viele Besucherinnen rückschauend: „Take That gehört einfach zu meiner Jugend dazu.“

Zapp und ich war auch da - hier die Fotos:





































// Kirche rollt unbeschadet ins Ziel ein



Borna - Nach ihrer neuntägigen, spektakulären Reise wird die Heuersdorfer Emmaus-Kirche am Mittwoch (31. Oktober, etwa 14.00 Uhr) an ihrem neuen Standort auf dem Martin-Luther-Platz in Borna bei Leipzig erwartet. Das komplette Gotteshaus war in den vergangenen Tagen mit einem Spezial-Transporter über eine Strecke von zwölf Kilometern von Heuersdorf nach Borna transportiert worden. Während der Reise musste der fast 1000 Tonnen schwere Tross zwei Flüsse sowie Bahnübergänge, enge Straßen und mehrere Hochspannungsleitungen überwinden. Das Spektakel war stets von zahlreichen Schaulustigen begleitet worden, die teilweise auch die Vorbereitungsarbeiten für den Transport behinderten.

"Die Fahrzeuge kommen wegen der vielen Menschen nicht durch", sagte die Sprecherin der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag), Angelika Diesener. Am Transport und der Stabilisierung der Kirche waren nach ihren Angaben insgesamt 40 Firmen beteiligt.

Der mindestens drei Millionen Euro teure Umzug der Kirche war nötig geworden, da Heuersdorf trotz jahrelangen Widerstandes seiner Einwohner wegen der unter dem Ort lagernden Braunkohlevorkommen demnächst weggebaggert wird. Die Kirchengemeinde als Eigentümerin hatte sich für eine Umsetzung der Kirche und gegen eine Entschädigung durch die Mibrag entschieden. Zu Ostern 2008 soll das romanische Bauwerk aus dem Jahr 1258 mit einem Gottesdienst am neuen Standort wieder eingeweiht werden. (ddp)

Quelle: Stadtanzeiger Köln

Bilder:











Sonntag, Oktober 28, 2007

// fc - paderborn NUR 2:1

Köln feiert schmeichelhaften Sieg

Der 1. FC Köln hält dank Milivoje Novakovic Anschluss an die Aufstiegsränge in der 2. Bundesliga. Der Serbe erzielte beide Treffer des dreimaligen deutschen Meisters zum mühsamen 2:1 (1:0)-Pflichtsieg gegen Schlusslicht SC Paderborn, das weiter auf den ersten Saisonsieg wartet. Sechs Tage nach dem 2:2 im Derby bei Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach musste Köln bis zur 89. Minute warten, ehe Novakovic mit seinem neunten Saisontreffer den fünften Saisonsieg unter Dach und Fach brachte. Der 1. FC Köln hat heute sein Heimspiel gegen den SC Paderborn vor 41.000 Zuschauern im RheinEnergieStadion mit 2:1 gewonnen und hat damit in den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt. Matchwinner dieser Partie: Milivoje Novakovic mit den zwei Toren.

Auftakt nach Maß

Der FC erwischte einen Auftakt nach Maß und ging schon nach vier Minuten in Führung. Ümit Özat war hellwach, erkämpfte sich den Ball mit einer Grätsche, ging noch ein paar Schritte und spielte dann eine präzise Flanke an den Fünfmeterraum, wo Torjäger Milivoje Novakovic zur Stelle war und den Ball zum 1:0 über die Linie drückte.

Großchance

Der FC bemühte sich direkt nachzulegen und beinahe hätte es nur wenige Minuten später schon wieder im Tor des Ex-Kölners Alexander Bade eingeschlagen. Dieses Mal war es eine Flanke von der rechten Seite, wieder stand Novakovic im Fünfmeterraum frei, dieses Mal zielte er aber rechts am Tor vorbei.

Zweimal Aluminium

In der Folgezeit zog der FC sich dann aber etwas zurück, ließ Paderborn kommen und lauerte auf Konter. Diese Taktik wäre aber beinahe nach hinten losgegangen. Schon in der 32. Minute hatten die Geißböcke Glück, als Matthias Scherz bei einem Abwehrversuch das Lattenkreuz des FC-Tors traf und zehn Minuten später rettete dann erneut Aluminium, als David Siradze mit einem Kopfball die Latte traf. So ging es mit der knappen 1:0-Führung in die Kabine.

Ausgleich

FC-Coach Christoph Daum wechselte in der Pause nicht aus, Holger Fach brachte Timo Röttger für Nebojsa Krupnikovic und kurz darauf Nils Döring für Thomas Kläsener. Und der eingewechselte Döring war es dann auch, der in der 51. Minute den Ausgleich erzielte. Nach einer hereingabe von der rechten Seite, die zweimal verlängert wurde, stand er am langen Pfosten frei und schob zum 1:1 ein.

FC-Chancen

Der FC tat sich gegen die massive Gäste-Abwehr schwer, kam aber dennoch zu einigen guten Möglichkeiten. Die beste hatte Patrick Helmes, der nur zwei Minuten nach dem Ausgleich eine schöne Flanke von Roda Antar direkt nahm und nur knapp über die Latte schoss. Erfreulich zudem, nach langer Verletzungspause wurde Nemanja Vucicevic in der 63. Minute für Maynor Suazo eingewechselt.

Zweimal Bade

Danach konnten sich die Gäste immer wieder Chancen erarbeiten, entweder war Faryd Mondragon aber auf dem Posten oder Ball ging am Tor vorbei. Zwölf Minuten vor dem Ende leitete der FC dann die Schlussoffensive ein. Erst scheiterte Novakovic an Torwart Bade und kurz darauf war es wieder der Paderborner Schlussmann, der mit einer Glanzparade gegen einen Kopfball von Kevin McKenna rettete.

Entscheidung durch Novakovic

Bis zur 89. Minute mussten die FC-Fans dann zittern, ehe Novakovic sie erlöste. Eine Flanke wurde von einem Abwehrspieler noch abgefälscht und der Torjäger blieb frei vor Bade eiskalt und verwandelte zum umjubelten 2:1. Der FC feierte damit einen wichtigen Heimsieg und hat nun aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt.

Statistik:
1. FC Köln: Mondragon - Nickenig, McKenna, Mohamad, Ümit Özat - Suazo (63. Vucicevic) - Antar - Scherz - Helmes, Novakovic, Chihi (70. Ehret)

SC Paderborn 07: Bade - Fall, Djurisic, Kläsener, de Graef - Gouiffe à Goufan, Sinkala - Krupnikovic - Schüßler, Koen (82. Löbe) - Siradze

Tore: 1:0 Novakovic (4.), 1:1 Döring (50.), 2:1 Novakovic (89.)

Zuschauer: 41.000

Schiedsrichter: Rafati

Gelbe Karten: McKenna, Nickenig/Röttger, Koen

Quellen:
Bundesliga
FC Köln

Links:
Stimmen zum Spiel
Interview mit Christoph Daum (Video)

Freitag, Oktober 26, 2007

// Coca Cola - Die Geschichte eines Softdrinks



Die wichtigsten Zutaten für einen 25 Milliarden Dollar-schweren Industriezweig sind Wasser, Zucker und Kohlensäure. Höchstmoderne Abfüllanlagen versorgen die Amerikaner mit über 50 Milliarden Litern der leckeren Soft Drinks in verschiedensten Geschmacksrichtungen, gezuckert oder light, mit oder ohne Koffein, in Dosen oder Literflaschen. Eines aber haben all diese Getränke gemeinsam: Sie werden dank einer genialen Marketingstrategie auf der ganzen Welt milliardenfach verkauft. Inspiriert von Mineralwassern mit heilender Wirkung und weiterentwickelt von Kleinstadt-Apothekern, ist die Geschichte der Soft Drinks eine Geschichte von Einfallsreichtum, Ehrgeiz und unstillbarem Durst nach Profit.

// HOUSING - Where Do You Wanna Live Today

The newest trend right now - HOUSING - mobile homes are upcoming - the question for their owners: "Where do I want to live today?" - NYC, Frisco, L.A. or Seattle - no problem - Just Move!!!

Brown University House Move Providence, RI:


Harvard Law School house moving:


Moving the Schubert Theatre:

Donnerstag, Oktober 25, 2007

// Nackt statt Blue: Saturn will mit Erotik punkten

Ab sofort hat "Geiz ist geil" ausgedient. Anfang der Woche lagen noch die letzten Beileger mit dem berühmten Saturn-Claim in den Tageszeitungen, doch ab Donnerstag startet die neue Kampagne des Elektronikkonzerns offiziell.



Spot-Preview: Das erste Saturn-Commercial mit Veronika Hugo.
(Video läuft nicht? Klick hier!)



Bereits im Vorfeld kündigte eine Teaserkampagne den neuen Claim an, der seit vergangenem Sonntag endlich auch der breiten Öffentlichkeit verkündet wurde. "Das Motto 'Wir lieben Technik! Wir hassen teuer!'" fungiert als Klammer, die beide Facetten des Saturn-Angebots verbindet: die faszinierende Technikwelt und die preisaggressiven Angebote der Saturn-Märkte", sagt Constantin Karloff, Geschäftsführer Kreation der neuen Saturn-Agentur Scholz & Friends dem "Handelsblatt". Karloff, der früher vor Jung von Matt tätig war, hatte bei der Hamburger Agentur auch schon den "Geiz ist geil"-Claim erfunden, als der Etat noch bei Jung von Matt lag.

"Der Zeitgeist hat sich geändert", sagt Roland Weise, Geschäftsführer der Media-Saturn-Holding. nach Ansicht des Unternehmens geht er jetzt verstärkt Richtung Markenwelt, Einkaufserlebnis udn Servicequalität.
Lange Zeit war nicht klar, ob sich der Claim wirklich ändern wird. Mti der neuen Kampagne hat Saturn jetzt nicht nur die berühmten drei Worte ausgetauscht, auch das Testimonial Blue wurde durch die südamerikansiche Schauspielerin Veronika Hugo ersetzt. Sie soll mehr Weiblichkeit und weniger Kühle kommunizieren. 500 Millionen Euro gibt Saturn für seine Werbung jedes Jahr aus.

Was vorher geschah:
Saturn: Neuer Claim, neue Titelfigur

Der Werbeslogan "Geiz ist geil" hat ausgedient. In Zukunft wirbt Saturn mit dem Claim "Wir lieben Technik. Wir hassen teuer" (Agentur: Scholz & Friends, Berlin). Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung", die mit Roland Weise ein Interview geführt hat. Weise ist Geschäftsführer der Media-Saturn-Holding.

Die Kunden, sagt Weise, geben wieder mehr Geld aus. "Als wir die Kampagne vor fünf Jahren gestartet haben, war die deutsche Wirtschaft noch in einer völlig anderen Verfassung. In solch schwierigen Zeiten hat der Kunde zuallererst auf den Preis geschaut.", sagt Weise der "FAS.". "Geiz ist geil" sei die erfolgreichste Saturn-Kampagne aller Zeiten gewesen

Für die neue Kampagne, die Scholz & Friends am Sonntag mit einem TV-Teaser einleitet, hat Saturn auch die Titelfigur ausgetauscht. "Veronika Hugo strahlt nicht mehr diese Kühle aus: Sie wirkt sinnlicher und trotzdem Technologie affin", so Weise. Insgesamt will Media-Saturn im laufenden Jahr etwa eine halbe Milliarde Euro für Werbung ausgeben.

Mittwoch, Oktober 24, 2007

// McDonald's startet weltweite Öko-Kampagne

Unter dem doppeldeutigen Claim "Bee Good to the Planet" launcht McDonald's seine globale HappyMeal-Promotion, die den Kinostart des Dream-Works-Streifens "Bee Movie" begleitet.


Die animierten Figuren aus dem Spielfilm tauchen auch im TV-Spot auf.

In den Vereinigten Staaten beginnt der Roll-out am 26.Oktober. Bis zum Jahresende soll die Kampagne weltweit zu sehen sein. Mit der Aktion will McDonald‘s Kinder dazu auffordern, die Natur zu erkunden und zu bewahren. In der Online-Community können Kids so genannte „Öko-Gelöbnisse“ ablegen, in denen sie sich zu umweltfreundlichen Taten verpflichten.

Die Umweltschutzorganisation Conservation International, die seit 1990 mit McDonald‘s kooperiert, gibt darüber hinaus Tipps zum richtigen Verhalten. Außerdem spendet McDonald‘s für Projekte, die zur Erhaltung von Bienenvölkern in Südafrika und Mexiko beitragen.

Bereits zum zweiten Mal arbeitet McDonald‘s mit Dream-Works zusammen. Die Promotion zum Film "Shrek III" nutzte der Burgerbrater im Frühjahr zur größten Werbekampagne für Gemüse, Salat, Milch und Obst. Auch jetzt serviert McDonald‘s – je nach Land – neue gesunde Produkte. Die Biene Barry B. Benson, die die Menschen wegen des Raubs von Honig verklagt, ist die Hauptfigur des "Bee Movie". Die Stimme verleiht ihr der US-Komiker Jerry Seinfeld. Aus dem Animationsfilm entstand auch der neue globale Werbespot.
BEE MOVIE - Das Honigkomplott

Dienstag, Oktober 23, 2007

// motion pictures

Montag, Oktober 22, 2007

// Derby-Punkt in Unterzahl erkämpft

Der 1. FC Köln hat im 75. Rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach 2:2-Unentschieden gespielt und somit einen weiteren Auswärtspunkt eingefahren. Vor 54.067 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park brachte Oliver Neuville (57.) die "Fohlen" zunächst in Führung. Nach einem Doppelschlag von Youssef Mohamad und Patrick Helmes (60./62.) gelang den nach einem Platzverweis gegen Aleksandar Mitreski mit einem Mann mehr spielenden Gladbachern aber noch der Ausgleich durch Filip Daems (65.).

Munterer Beginn

Die Startphase der Partie lebte mehr von leidenschaftlichen Zweikämpfen und der großartigen Derby-Atmosphäre als von gefährlichen Torchancen. Die erste gute Möglichkeit hatten dann die Gastgeber aus Mönchengladbach, deren Stürmer Rob Friend in der achten Spielminute nach einer Flanke von rechts knapp am Kölner Tor vorbeiköpfte.

Dichte Abwehrreihen

Die nächste Viertelstunde prägten die Abwehrreihen beider Mannschaften. Die Gladbacher waren aktiver, wurden jedoch immer wieder von der FC-Defensive neutralisiert. Ebenso erging es den "Roten" bei ihren sich immer wieder bietenden Kontermöglichkeiten. Die sehenswerteste Spielzug dieser Phase war eine lange, überraschende Flanke von Ümit Özat auf Patrick Helmes (19.), den der Linienrichter bei dieser Aktion jedoch im Abseits sah.


Wilde drei Minuten


Die ersten drei Minuten der Schlussviertelstunde hatten es dann in sich. Zunächst landete ein Drehschuss von Helmes (32.) aus dem Strafraum nur knapp über dem Kasten. Im Gegenzug musste Kevin McKenna dann am eigenen Sechzehner gegen Marko Marin klären, dessen anschließender Freistoß jedoch in der Kölner Mauer landete. Danach waren Möglichkeiten Mangelware, Großchancen nicht vorhanden, und so ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.



Führung für die "Fohlen"

Nach dem Seitenwechsel drehten zunächst die Gladbacher auf und erarbeiteten sich einige gute Torchancen. In der 55. Minute flog ein abgefälschter Schuss des Gladbachers Sascha Rösler auf den rechten Winkel und zwang Faryd Mondragon zu einer Flugeinlage, bei der sich der Kolumbianer leicht verletzte und behandelt werden musste. Nach der anschließenden Ecke köpfte Rösler auf den langen Pfosten, an dem Nationalstürmer Oliver Neuville (57.) zum 1:0 einschoss.

Ausgleich und Gelb-Rot

Doch davon ließ sich der FC nicht beeindrucken. Zunächst verpasste Milivoje Novakovic nur knapp eine gute Flanke von Helmes (59.), nur eine Minute verwandelte Mohamad dann aber eine gute Freistoß-Flanke von Adil Chihi zum 1:1-Ausgleich, dem allerdings ein Schock für alle "Kölschen" folgte, als Aleksandar Mitreski in der 61. Minute die Gelb-Rote Karte sah.



Helmes-Konter zum 2:1

Umso überraschender war die Antwort des FC auf diesen Platzverweis. Nach nur einer Minute mit zehn Mann schickte Novakovic einen langen Ball für Helmes auf die Reise, an dem zunächst ein Gladbacher Abwehspieler vorbeirutschte, dann aber doch den Nationalspieler erreichte, welcher von rechts kommend ganz abgeklärt zum 2:1 in die lange Ecke traf (62.).


Erneuter Ausgleich


Doch die Freude währte nicht lange. Die Hausherren gingen wütend in die Offensive und wurden nur drei Minuten später mit dem Ausgleich belohnt. Nach einem Eckball rettete Mondragon am Fünfmeter-Raum zunächst gegen Friend, war gegen den Nachschuss von Filip Daems (65.) dann aber machtlos - 2:2.

Heiße Schlussphase

Darauf folgte eine heiße Schlussphase mit Vorteilen für die mit einem Mann mehr spielenden Gladbacher. Für den FC scheiterte zunächst Helmes (70.) mit einem Schuss aus kurzer Distanz, dann musste Mondragon einen Versuch von Neuville (73.) und einen strammen Freistoß von Rösler (82.) aus etwa 25 Metern klären. Am Ende konnten sich die vielen mitgereisten Kölner dann über einen verdienten Punktgewinn freuen und feierten die Mannschaft lautstark nach dem Abpfiff.

Wilde Horde 96:
Derbytime! Das einzig wahre rheinische Derby ging gegen die Bauern an diesem Montagabend im ostholländischen Feindesland über die Bühne. Um die 8.000 Kölner wollten es sich dabei nicht nehmen lassen, den Erzfeind in seinem eigenen Stadion nieder zu singen. Dieser versuchte anfangs mit einer einem Derby unwürdigen Choreographie zu überzeugen, was im späteren Verlauf mit zwei weiteren Spruchbändern erweitert wurde. Danke jedenfalls für die Werbung!

Im Gästeblock konnte man neben pyrotechnischen Erzeugnissen an verschiedenen Ecken insgesamt 25 mittlere Schwenker, sowie einige Doppelhalter und Fahnen von uns und teils von den Boyz begutachten. Danach konnte das 75. Derby seinen lauf nehmen, welches in der ersten Halbzeit für beide Mannschaften eher schleppend begann. Da sich beide Parteien nix schenkten, aber auch nichts besonderes zeigten, ging es nach 45 Minuten torlos in die Kabinen. Bis dahin war die Lautstärke im Gästeblock zwar nicht schlecht, aber für ein Derby definitiv zu leise. Ebenso allerdings auch die Heimkurve, die man nicht mal am Anfang des Spiels hören konnte. Nach dem Wiederanpfiff ging es zunächst weiter wie es aufgehört hatte, bis die Gastgeber dann in der 57. Minute zum 1:0 treffen konnten und man so das erste Mal zumindest kurzfristig die Heimkurve lauter hören durfte. Wenige Spielminuten später wurde diese allerdings wieder zum schweigen gebracht als Mohamad zum 1:1 Ausgleich treffen konnte und somit die mitgereisten Kölner das Stadion zum beben brachten. Die Ernüchterung folgte zugleich als Mitreski in der 61. Minute die gelb-rote Karte sah. Umso überraschender war es, als kurze Zeit später zum 2:1 für den FC getroffen wurde und der jetzt lautstark überlegende Gästeblock sich nun im absoluten Freudentaumel befand. Doch die hektischste Phase des Spiels wollte kein Ende nehmen, so dass die Gastgeber leider doch noch zum 2:2 kamen, was zeitgleich auch den Endstand bedeutete. Das 75. Derby hatte so eine heiße Phase von gut 15 Minuten, war letztendlich aber doch eher durch Kampf wie durch Technik geprägt.



Auch auf den Rängen und bei den Geschehnissen rund ums Stadion konnte man nur zeitweise von einem rheinischen Derby sprechen. Trotzdem konnte Köln an diesem Tag in fast allen Bereichen zeigen was seine Fanszene wert ist, und wer letztendlich dem Erzfeind überlegen ist. Dazu einen Punkt geholt, der sicher der Moral der Mannschaft gut tut, jedoch den Abstand zum Aufstiegsplatz nicht bedeutend verringert.


Gladbach - FC 2:2 (0:0)

Statistik:
Bor. M'gladbach: Heimeroth - Levels, Brouwers, Daems, Voigt - Paauwe - Ndjeng, Marin - Rösler - Neuville, Friend

1. FC Köln: Mondragon - Mitreski, McKenna, Mohamad, Özat - Antar (77. Broich), Suazo - Scherz (90. Matip), Chihi (64. Ehret) - Helmes, Novakovic

Tore: 1:0 Neuville (57.), 1:1 Mohamad (60.), 1:2 Helmes (62.), 2:2 Daems (65.)

Zuschauer: 54.067 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Kinhöfer (ARSCH)

Gelbe Karten: Daems/McKenna, Helmes, Scherz

Gelb-Rote Karte: -/Mitreski (61.)

Freitag, Oktober 19, 2007

// der dönersong!!!








// 1. FC Köln - Hans Schäfer wird 80

Hans Schäfer: Eine Legende wird 80
Er ist Weltmeister, zweifacher Deutscher Meister und „Fußballer des Jahres“.

Hans Schäfer ist eine lebende deutsche Legende und das Kölner Fußballidol schlechthin. Am Freitag, 19. Oktober 2007, feiert Schäfer seinen 80. Geburtstag – Grund genug für eine ausführliche Würdigung.


Hans Schäfer macht sich gerne rar – großen Rummel um seine Person mag er nicht. Am deutlichsten wurde dies, als er 2004 die vielen Einladungen anlässlich des Jubiläums des „Wunder von Bern“ und der gleichnamigen Filmpremiere gänzlich ablehnte. Es drängt ihn nicht und Nichts in die Öffentlichkeit. Hans Schäfer ist aber weder menschenscheu noch arrogant. Alle paar Tage schaut er am Geißbockheim oder in der FC-Verwaltung bei „seinem“ FC vorbei. Schäfer geht über den Flur, grüßt vom Praktikanten bis zum Geschäftsführer jeden Mitarbeiter, nickt freundlich in alle Büros und ist für jeden ansprechbar. Hans Schäfer spielt dabei keine Rolle – er gibt nicht den Weltmeister, der menschlich geblieben ist, er ist es einfach. Als in der Vorsaison im GeißbockSpezial ausgerechnet er bei der Auflistung der FC-Nationalspieler vergessen wurde, reagierte Schäfer selbst ganz locker: „Ich habe gedacht, ihr wolltet Papier sparen“, war seine Antwort, als die Redaktion zerknirscht bei ihm anrief.

Ein außergewöhnliches Talent

Geboren wurde Johann Schäfer, wie sein richtiger Name eigentlich lautet, am 19. Oktober 1927 in Köln-Sülz. Aufgewachsen ist er allerdings im Stadtteil Zollstock, wo seine Eltern einen eigenen Frisörsalon betrieben. Sein Vater Hugo brachte Hans 1937 zum DJK Rheinland Zollstock (später Rot-Weiß Zollstock) wo man schnell das außergewöhnliche Talent des Linksfußes entdeckte und förderte. Nach dem Besuch der Volks- und Mittelschule absolvierte Schäfer eine Frisörlehre im elterlichen Geschäft, im Zweiten Weltkrieg machte man ihn im Alter von 16 Jahren noch zum Flakhelfer. Nach dem Krieg, den er unbeschadet überstand, kehrte Hans Schäfer zu seinem alten Club nach Zollstock zurück und spielte dort für die erste Mannschaft. Schnell sprach sich in der Kölner Fußballszene herum, welch erstklassiger Akteur auf dem linken Flügel der Zollstocker wirbelte. Am intensivsten bemühte sich die Spielvereinigung Sülz 07 um seine Dienste. Aus verständlichen Gründen wollten die Zollstocker ihren besten Spieler aber nicht ziehen lassen und da bei einem Wechsel innerhalb der britischen Besatzungszone eine einjährige Spielsperre gedroht hätte, wechselte Schäfer zunächst in die amerikanische Zone zum hessischen VfB Volkmarsen. Schäfer blieb im Spielbetrieb und wechselte auf den Tag genau ein Jahr später wieder zurück in die Heimat – zum 1. FC Köln, der mittlerweile durch die Fusion von Sülz 07 und dem KBC entstanden war.

Wechsel zum FC, Debüt in der Nationalelf

Sein Debüt für den FC feierte er am 6. August 1948 beim Freundschaftsspiel in Wuppertal gegen den WSV (2:2). Auf Anhieb sicherte sich Schäfer einen Stammplatz in der Mannschaft von Spielertrainer Hennes Weisweiler und ein knappes Jahr später konnte er mit dem 1. FC Köln den ersten großen Erfolg feiern: Nach missglücktem Anlauf im Vorjahr gelang der ersehnte Aufstieg in die Oberliga West – der FC und Hans Schäfer waren erstklassig. Auch in der neuen Spielklasse etablierte sich „de Knoll“, so sein Spitzname bei Teamkollegen und Fans, als Spitzenspieler. 1953 wurde er mit 26 Treffern erstmals Torschützenkönig der Oberliga West, zog mit dem FC in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft ein und wurde Westdeutscher Pokalsieger. Schon zuvor, am 9. November 1952, gab der Kölner Linksaußen seine Premiere in der Deutschen Nationalmannschaft. Es wurde ein traumhaftes Debüt: Beim 5:1 gegen die Schweiz durfte Schäfer neben Fritz Walter stürmen, er erzielte zwei Tore und nahm von nun an einen besonderen Platz in Herbergers berühmtem Notizbuch ein.

„Der beste Linksaußen der Welt.“

Dass Schäfer beim 1. FC Köln so glänzen konnte, hatte neben seinen eigenen Fähigkeiten noch einen weiteren Grund: Mit der Verpflichtung von Jupp Röhrig im Sommer 1950 hatte man Schäfer einen kongenialen Partner an die Seite gestellt, mit dem er sich ideal ergänzte. Röhrig, der technisch versierte, elegante Spielmacher, servierte Schäfer die Bälle maßgerecht und dieser verwertete sie mit verblüffender Sicherheit. Zehn Jahre lang sollte das Traumpaar Röhrig/Schäfer die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander bringen. Dabei war Schäfer kein „sturer“ Linksaußen, der nur auf seiner Position „klebte“, sondern ein kampfstarker Offensivantreiber, der immer wieder ins Sturmzentrum drängte. In der Spielzeit 1953/1954 wurde der 1. FC Köln erstmals Westdeutscher Meister – auch dank der erneuten 26 Saisontore von Schäfer. Dieser fuhr anschließend zur WM-Endrunde in die Schweiz und kehrte als einer der „Helden von Bern“ zurück. Tausende Kölner bereiteten ihm bei der Rückkehr in seine Heimatstadt einen unvergessenen Empfang und die internationale Presse feierte ihn als „besten Linksaußen der Welt.“

Der FC wird mit Hans Schäfer Deutscher Meister

Auch beruflich lief es rund bei Hans Schäfer. Zunächst in der Parfümerieabteilung des Kaufhof beschäftigt, machte er sich 1956 selbständig und eröffnete in Köln-Lindenthal eine Tankstelle. Es war ihm wichtig, sich für die Zeit nach der aktiven Karriere eine Existenz aufzubauen. Aus diesem Grund trat er auch, nachdem er die Deutsche Elf als Kapitän ins WM-Turnier 1958 geführt hatte, 1959 aus der Nationalelf zurück, um mehr Zeit für sein Geschäft zu haben. Beim 1. FC Köln trug er, von der Linksaußenposition mittlerweile erfolgreich auf die des Halbstürmers gewechselt, ab 1958 ebenfalls die Kapitänsbinde. Mit dem FC feierte er in den kommenden Jahren große Erfolge. Neben vier Westdeutschen Meisterschaften (1960-1963) und einem verlorenen Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen den HSV (1960), gelang am 12. Mai 1962 der ganz große Wurf: Nach einem überragenden 4:0 im Endspiel gegen Titelverteidiger 1. FC Nürnberg wurden die Kölner erstmals Deutscher Meister.

Ende der aktiven Karriere 1965

Hans Schäfer und sein väterlicher Vertrauter Franz Kremer waren endlich am ganz großen Ziel angelangt. Sepp Herberger holte den FC-Kapitän folgerichtig nach fast zweijähriger Abstinenz wieder in die DFB-Auswahl zurück. Hans Schäfer war der erste Deutsche Nationalspieler, der an drei Weltmeisterschaften teilnahm – nach der WM 1962 in Chile trat er dann aber endgültig aus der Nationalmannschaft zurück. Dessen ungeachtet wählte ihn die deutsche Sportpresse 1963 zu Deutschlands Fußballer des Jahres. 1964 dann der letzte Höhepunkt in Schäfers eindrucksvoller Karriere: Der 1. FC Köln wurde der erste Deutsche Meister der neu gegründeten Bundesliga. Im stolzen Fußballeralter von 37 Jahren beendete der Publikumsliebling im Sommer 1965 endgültig seine aktive Karriere. Von 1965 bis 1969 fungierte Hans Schäfer dann als Trainerassistent und Team-Betreuer, unter anderem gewann er zusammen mit Cheftrainer Willi Multhaup 1968 den DFB-Pokal. Anschließend zog er sich vom Fußball zurück und kümmerte sich nun ganz um seine geliebte Familie und um seine Geschäfte. Inzwischen war Schäfer auch in den Geschenkartikelvertrieb des 1967 verstorbenen Präsidenten Franz Kremer eingestiegen.

Ein echter „kölscher Jung“, der sagt was er denkt, authentisch und ehrlich ist.

Obwohl Schäfers Karriereende bereits mehr als vier Jahrzehnte her ist, lieben ihn die FC-Fans bis heute. Die Glorifizierung des „Wunders von Bern“ hat hierzu sicher einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet, in erster Linie liegt es aber in der Person Hans Schäfer begründet, dass er in Köln bis heute so bekannt und beliebt ist. Schäfer war und ist ein echter „kölscher Jung“, der sagt was er denkt, authentisch und ehrlich ist. Sein einzigartiges Spiel, die berühmten „Bombenschüsse“ oder seine unvergesslichen Scherenschlagrückzieher brachten vor Jahrzehnten die Stadionbesucher in Verzückung. Und wenn Schäfer heute im kleinen Kreis von den alten Zeiten erzählt, und zwar so, wie es wirklich war, kleben alte und junge Zuhörer an seinen Lippen. Schäfer selbst lebt aber nicht in der Vergangenheit, sondern im Hier und Jetzt. Er nimmt immer noch Anteil am Geschehen rund um den 1. FC Köln und besucht regelmäßig die Heimspiele im RheinEnergieStadion. Und wenn es um den FC geht, dann macht er auch mal eine Ausnahme und nimmt an einem öffentlichen Termin teil und repräsentiert seinen Club. Eine Interview-Anfrage der FC-Redaktion im Rahmen des Spiels gegen des SC Freiburg lehnte er allerdings in seiner typischen Art höflich ab: „Nä Jung, nit vürm Spill, do bin ich zo opgeräg .“ Am nächsten Tag erschien er dann aber natürlich pflichtbewusst in der Redaktion…

Herzlichen Glückwunsch Hans!!!

Links:
Originalartikel
„22 Fragen an Hans Schäfer“
Fotogalerie „Bilder einer Fußball-Legende“
Glückwunschvideo der Weggefährten

Donnerstag, Oktober 18, 2007

// noch nicht mal richtig da ...

.... schon wieder weg - die "Sinconade"

Aus für Sinconade
Sinconade: Der Bionade zu ähnlich.

Das war ein kurzer Auftritt für das neue Bio-Erfrischungsgetränk Sinconade, das Sinalco vergangenen Samstag erstmals auf der Anuga in Köln präsentierte. Bereits gestern Abend musste der Limonadenhersteller seine Neuheit wieder vom Stand nehmen. Der Grund: Ökobrausen-Pionier Bionade hat eine einstweilige Verfügung vor dem Kölner Landgericht erwirkt, weil die Produkte zu sehr der Bionade ähnelten. "In dieser Form darf Sinconade nicht auf den Markt gehen", sagt Wolfgang Blum, Marketingchef und Gesllschafter von Bionade.

Auch Anuga-Besucher hatten sich über das Aussehen der Sinconade-Produkte gewundert. Das Flaschendesign, die Sorten, vieles erinnere an die Bionade, so der Tenor. Sinconade gab es in den Geschmacksrichtungen Holunder-Cranberry und Litschi. Sinalco wolle damit nach eigenen Angaben "Bewegung in einen boomenden Markt bringen, der bislang die Angebotsvielfalt vermissen ließ". Laut Wolfgang Blum scheinen beide Parteien gewillt zu sein, sich nun außergerichtlich zu einigen. Sinalco bestätigt das: "Für uns steht eine schnelle Markteinführung im Vordergrund und deshalb werden wir mit unserem Mitbewerber hinsichtlich der Etikettengestaltung eine schnelle einvernehmliche Lösung suchen", so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Also ich hätte dem "Gesöff" schon eine Chance gegeben.

Dabei hatte alles so gut geklungen - die Zielgruppe stand - alles sollte so toll werden:

Sonntag, Oktober 14, 2007

Sinconade - die Neue in der Szene.
"Sinconade - die Neue in der Szene" - so titelt Sincalco eine Pressemitteilung anläßlich der Vorstellung ihrer beiden Bionade-Me-Toos auf der Anuga in Köln. Ich habe meinen Besuch der Anuga dazu genutzt, Sinconade in den beiden Geschmacksrichtungen "Holunder-Cranberry" und "Litschi" zu kosten. Zwei Anmerkungen dazu:

* Unter dem Vorbehalt, daß man die Nachmacher mit den Originalen von Bionade direkt nacheinander oder besser noch blind verkosten müßte, ist mein spontaner, persönlicher Geschmackseindruck gewesen, daß beide Produkte von Sinalco süßer sind als die Originale von Bionade, weniger ausgeprägt bei Litschi, mehr bei Holunder-Cranberry.
* Erstaunt hat mich auch wie frank und frei im Prospekt von Sinconade auf den Erfolg des Marktführers, ohne ihn namentlich zu erwähnen, eingegangen wird, um die Erfolgsaussichten der eigenen Produkte in rosigen Farben zu schildern. Darin heißt es:

"Natürlich am Puls der Zeit: Denn...

Lifestylige, biologische Erfrischungsgetränke in der Longneck-Flasche haben sich in den letzten Jahren zum In-Getränk schlechthin entwickelt. Wo auch immer man sich aufhält - sie sind fast überall zu finden. Ob in der Szene, auf der Party von Freunden und natürlich im Kühlschrank zu Hause.

Heute so gefragt wie nie - hat sich das trendige Bio-Erfrischungsgetrnänk mit einem überdimensionalen Zuwachs in den letzten Jahren zu einem Verkaufsschlager entwickelt.

Und das aus einem guten Grund: Das lifestylige Design der neuen Bio-Erfrischungsgetränke kommt an und die Longneck-Flasche ist Kult. Genauso wie die außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen.

Auf den Punkt: So trifft auch die neue SINCONADE natürlich den Zeitgeist - und ist erfrischend anders!"

Dieses Zitat aus einem Sinconade-Prospekt erinnert mich eher an ein Strategiepapier mit Gründen, den Marktführer zu imitieren, als an einen Werbetext für ein orginär neues Proodukt.

Im Folgenden gebe ich unkommentiert den Wortlaut der Pressemitteilung von Sinalco wieder.

"Bewegung im Trendsegment der biologischen Erfrischungsgetränke"

Sinconade - die Neue in der Szene

Unter dem Markennamen Sinconade stellt die Deutsche Sinalco dem ANUGA-Fachpublikum ein biologisches Erfrischungsgetränk auf Malzextraktbasis in den beiden absatzstärksten Geschmacksrichtungen des Segmentes vor.

Bio-Bewusste, Party-People und Trend-Trinker haben künftig die Wahl. Mit der neuen Marke Sinconade aus dem Hause Sinalco kommt Bewegung in einen boomenden Markt, der bislang die Angebotsvielfalt vermissen ließ. Sinconade erfrischt auf natürlicher Grundlage mit den beiden feinherb-fruchtigen Varianten Holunder-Cranberry und Litschi. Das bekannte sechseckige staatliche Bio Siegel gibt dem Verbraucher die Sicherheit, dass ausschließlich wertvolle, ausgesuchte Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau bei der Herstellung verwendet werden. Die leicht prickelnde Sinconade enthält wenig Zucker und keine Farbstoffe.

Angeboten wird Sinconade in der 0,33 Liter Longneck-Weissglasflasche, dem handlichen Kultgebinde für In-Getränke. Die klar gestalteten Etiketten nehmen den Farbton der jeweiligen Geschmacksrichtung auf und zeigen als Absendermarke den klassischen Sinalco-Rotpunkt über dem markanten Schriftzug Sinconade. Der Endverbraucherpreis für ein Sixpack wird im Handel bei etwa 2,99 Euro liegen.

Verschiedene Auslieferungsformen decken die unterschiedlichen Bedürfnisse der Vertriebspartner ab. So gibt es neben 24 einzelnen Mehrwegflaschen alternativ auch 4 attraktive Sixpacks im individuellen Sinco Marken-Mehrwegkasten mit praktischem Tragegriff. Außerdem stehen für impulsstarke Platzierungen Abverkaufs-Displays im Ifco Dual Tray-System zur Verfügung. Eine Viertelpalette fasst 270 Flaschen, die einzeln oder in Sechserpacks auf Mehrweg-Trays untergebracht sind. Die Trays dienen gleichzeitig dem Leergutrücklauf und erleichtern das Handling von Einzelflaschen erheblich.

Die Marke Sinalco, deren Bekanntheitsgrad bei 91 Prozent liegt, schafft als kompetenter Absender Vertrauen und beste Startbedingungen für eine Produkteinführung, die künftig im rasant wachsenden Trendmarkt der lifestyleorientierten biologischen Erfrischungsgetränke eine bedeutende Rolle spielen wird. "Wir steigen mit Sinconade in einen lange Zeit monopolistisch strukturierten Markt ein, der durch überdimensionale Zuwächse beeindruckt und der sicherlich Entwicklungsmöglichkeiten für mehr als eine Marke bietet", so Wilhelm Josten, Sprecher der Geschäftsführung der Getränkegruppe Hövelmann, auf der ANUGA in Köln.

Sinconade wird ab Oktober bundesweit im klassischen Lebensmittelhandel und in Getränkefachmärkten eingeführt. Später soll die Marke auch in weiteren Vertriebskanälen wie Gastronomie und Conveniencebereich etabliert werden.

Der Start von Sinconade wird durch Werbung im Hörfunk und auf Großflächenplakaten sowie durch Promotion-Aktivitäten am POS unterstützt.

(Quelle: Pressemitteilung von Sinalco).

Mittwoch, Oktober 17, 2007

// 3D-Umgebungen ...

... aus normalen Fotos erzeugen!!!

Das haben Forscher der Carnegie Mellon University einem Computerprogramm beigebracht. Das Programm errechnet also - wie auch immer - aus einem normalen Foto eine realistische 3D-Umgebung. Wenn die Technik ausgereift ist, wird sie die Entwicklung von realistischen Umgebungen im Computer extrem vereinfachen. Was bisher kompliziert modelliert werden musste, lässt sich in Zukunft einfach per Knopfdruck erzeugen. Freuen wir uns also schon mal auf Computerspiele, die in realen Stadtkulissen spielen etc…

Erinnert ihr euch noch an die Aufklappbücher aus Kindertagen? Eine Seite wurde aufgeschlagen und schon entstand eine ganze Landschaft in 3D.
Passend dazu das Video, sehr beeindruckend:


Auch sehr cool und zu diesem Thema passend:


Das "Schaaf-Werkzeug" in Photoshop ist NIX gagegen - gell Armin ;o)

// optixxxx

// I'll Wait for the Next One (J'Attendrai Le Suivant)

Dienstag, Oktober 16, 2007

// stimmen


Mel Blanc - How He Created the Warner Bros. Cartoon Voices

auch cool - die besten Serien "Themes"/Songs:
www.slackerup.com

// neue weltherrschaften

Heute - Coca Cola steigt ins Kaffee-Geschäft ein


Die Coca-Cola-Gruppe und der italienische Kaffeeröster Illy wollen ein gemeinsames Kaffee-Produkt auf den Markt bringen. Geplant ist eine Instant-Marke ("Ready to drink"), für die beide Partner ein weltweites Marktvolumen von knapp zehn Milliarden Dollar sehen. Details zur Zusammenarbeit sollen bis Ende des Jahres festgezurrt werden. "Illy ist auf internationaler Ebene wegen seines kompromisslosen Einsatzes für Espresso-Kaffee von hoher Qualität bekannt", erklärte Coke-Chef Muhtar Kent. Mit dem Abkommen könne man "Illys Name mit unserer Fähigkeit verbinden, Erfolgsmarken zu entwickeln und zu vertreiben."

Gemessen an den Unternehmenszahlen ist es eine ungleiche Partnerschaft: Coca Cola erwirtschaftete 2005 mit rund 55.000 Mitarbeitern 23,1 Milliarden US-Dollar. Das italienische Traditionsunternehmen Illy mit Sitz in Triest beschäftigt dagegen 700 Angestellte und meldet 246 Millionen Euro Jahresumsatz.

Montag, Oktober 15, 2007

// x-wing-fighter

Letzte Woche kursierte dieses ominöse Video von dem Absturz eines selbstgebauten "X-Wing-Fighters":



Mir war klar, das an diesem Video irgendetwas faul ist - heute präsentiere ich euch nun, "Die Realität" - ungeschminkt und wahr:

Freitag, Oktober 12, 2007

// the end

// ru ru - känguruh

Mutig, mutig ...

// Kann man wirklich so Blöd sein ?!

Mensch Eva, wie kann man nur so blöd sein und den gleichen Fehler (s.u.) gleich 2 Mal begehen und dann noch auf seinen falschen Standpunkt beharren? Wir sind alle Menschen und auch gerne bereit zu verzeihen, aber wenn du nicht bereit bist einen Fehler einzugestehen, dann sind wir auch nicht bereit dich länger zu tolerieren. Der Kerner war mal wieder echt clever sich die Skandal-Nudel in seine sonst so "wenig brisante" Show zu holen und kann sich jetzt über jede Menge Gratis-PR dank Eva Hermann freuen:



Den komplette Sendung gibts übrigens in der ZDF Mediathek:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/335636

Goodbye Eva Hermann!
"Kommt für Eva jetzt bald das Prinzip Hartz IV?!"



...das war es dann wohl mit der TV-Karriere, nachdem Eva Hermann schon mit ihrem umstrittenen "Eva-Prinzip" schwere Image-Einbußen hinnehmen musste, hat sie mit diesem Kommentar auf einer Veranstaltung anlässlich ihres neuen (warscheinlich noch überflüssgigeren) Buches "Das Prinzip Arche Noah" den Vogel endgültig abgeschossen:

"Es war eine grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle ..."

Und weiter:

"Aber es ist damals auch das, was gut war, und das sind die Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt, ..."

Da lobt Eva Hermann den Zusammenhalt im dritten Reich - schön das sie jetzt dafür bald ihre Groschen zusammehalten muss, den der NDR hat sie bis auf weiteres entlassen, da sie für die Sendeanstalt nicht mehr tragbar ist und auch ARD-Chef Günter Struwe hat kein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit Frau Hermann.

// anti-antifa-akte



"Anti-Antifa-Akte": Neonazis bekommen Polizeifotos zugespielt

Dass Neonazis persönliche Daten politischer Gegner sammeln und unter Gleichgesinnten verbreiten, ist nicht neu. Beunruhigend allerdings, dass ihnen in Sachsen auch Polizeiakten über linke Aktivisten zugespielt wurden. Die Landesregierung rätselt über das Leck.

"Anti-Antifa-Akte" aus dem Raum Dresden
Es ist eine Datensammlung, die wie eine private Fahndungsliste anmutet: Rund 150 Namen sind in der sogenannten "Anti-Antifa-Akte" aufgeführt, Personen aus der linken Szene, Gewerkschafter, Mitglieder linker Parteien, versehen mit Geburtsdaten, oft auch mit Fotos. Sächsische Neonazis haben das Register ihrer vermeintlichen politischen Gegner aus dem Dresdner Raum im vergangenen Jahr zusammengestellt.

Aktive Bürger und Linke im Visier
Zum ersten Mal tauchte die ominöse Akte Anfang 2007 auf. Sie war einer antifaschistischen Gruppe in der sächsischen Landeshauptstadt zugesandt worden, diese hatte sie öffentlich gemacht. Dass Neonazis persönliche Daten von Bürgern sammeln, die sich aktiv gegen Rechtsextremismus engagieren, und diese zum Teil auch im Internet veröffentlichen, ist an sich nicht neu. Doch in diesem Fall hatten die Autoren der Liste hochbrisantes Material verarbeitet.

Bilder aus Polizeiakten dabei
Das sächsische Justizministerium bestätigte nun in der schriftlichen Antwort auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Johannes Lichdi, dass sich in der "Anti-Antifa-Akte" Material aus polizeilichen Ermittlungsakten fand. Darunter seien erkennungsdienstliche Fotos von 37 Personen und Videoprints aus Einsatzvideos der Polizei von neun weiteren Personen, heißt es in dem Papier von Justizminister Geert Mackenroth. Die Bilder wurden demnach aus Ermittlungsakten kopiert. Nicht bekannt sei, ob die auf der überwiegenden Zahl der Aufnahmen vermerkten Namen, Geburtsdaten und -orte der Betroffenen ebenfalls aus den Polizeiakten stammten.

Für die Behörden ein Rätsel
Wie die Akten in die Hände der Rechtsextremisten gelangt sind, darüber rätseln die Landesregierung und die betroffenen Behörden. "Es konnte nicht festgestellt werden, wie die Kopien aus den Ermittlungsakten in die sogenannte 'Anti-Antifa-Akte' gelangten", heißt es in der Reaktion des Justizministeriums.

Gezielt Strafanzeigen gestellt?
Grünen-Politiker Lichdi bekräftigte einen bereits früher geäußerten Verdacht: Rechtsextremisten könnten gezielt Strafanzeigen gegen politische Gegner gestellt haben, um dann durch Akteneinsicht an Informationen über diese heranzukommen. Es stelle sich die Frage, ob Anwälte der rechten Szene den Extremisten gezielt zuarbeiteten, so Lichdi.

"Sicherheitslücke offenbart"
Der Abgeordnete sprach von "skandalösen Vorgängen", die Mackenroth künftig ausschließen müsse. "Dass man sich im Justizministerium nicht erklären kann, wie die Rechtsextremisten an Bilder, Namen und Geburtsdaten gelangen konnten, offenbart eine Sicherheitslücke, die dringend geschlossen werden muss."

NPD-Informant im LKA?
Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass auch die sächsische NPD-Fraktion über Informanten im Landeskriminalamt (LKA) verfügt. Der NPD-Abgeordnete Winfried Petzold hatte sich in Kleinen Anfragen zur Organisierten Kriminalität auf interne Papiere des LKAs bezogen, die nur der Generalstaatsanwaltschaft, das Innenministerium und das Polizeipräsidium in Chemnitz erhalten hatten.

Quelle: T-Online

// fc news

Spieltage 11 bis 17 genau terminiert

Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die restlichen Spieltage für die Hinrunde 2007/2008 genau terminiert. Die letzte Partie in diesem Jahr ist demnach ein Montagsspiel. Eine Woche vor Weihnachten empfängt der 1. FC Köln am Montag, 17. Dezember 2007, um 20.15 Uhr den 1. FC Kaiserslautern zum Hinrunden-Finale im RheinEnergieStadion.

Die Spieltage 11 bis 17 im Überblick:

11. Spieltag, Sonntag, 28. Oktober 2007, 14.00 Uhr
1. FC Köln – SC Paderborn 07
12. Spieltag, Donnerstag, 1. November 2007, 20.15 Uhr
VfL Osnabrück – 1. FC Köln
13. Spieltag, Freitag, 9. November 2007, 18.00 Uhr
1. FC Köln – FC Erzgebirge Aue
14. Spieltag, Sonntag, 25. November 2007, 14.00 Uhr
TSG Hoffenheim – 1. FC Köln
15. Spieltag, Sonntag, 2. Dezember 2007, 14.00 Uhr
1. FC Köln – FC Augsburg
16. Spieltag, Freitag, 7. Dezember 2007, 18.00 Uhr
1. FSV Mainz 05 – 1. FC Köln
17. Spieltag, Montag, 17. Dezember 2007, 20.15 Uhr
1. FC Köln – 1. FC Kaiserslautern

Samstag 13.10. gegen Skoda Xanthi im Südstadion

Trotz Länderspielpause müssen die FC-Fans am kommenden Wochenende nicht auf ein „Heimspiel“ verzichten. Die FC-Profis treten am Samstag, 13. Oktober 2007, zu einem Testspiel gegen den griechischen Erstligisten Skoda Xanthi an. Die Partie findet im Südstadion Köln statt. Anstoß ist um 15.00 Uhr. Karten für das Testspiel gibt es ab sofort in den FC-FanShops am Geißbockheim, im RheinEnergieStadion und in den Köln Arcaden. Am Samstag gibt es Karten ab zwei Stunden vor Spielbeginn an den Tageskassen am Südstadion. Die Eintrittspreise betragen 10 Euro für einen Sitzplatz und 5 Euro für einen Stehplatz. Kinder bis einschließlich 6 Jahre haben freien Eintritt. FC-Dauerkarten haben keine Gültigkeit. Das Stadion wird um 13.30 Uhr geöffnet. Auf Grund von Parallelveranstaltungen am Südstadion stehen am Samstag äußerst wenig Parkplätze zur Verfügung. Die Besucher des Testspiels gegen Xanthi werden gebeten, vor allem mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Im Gegensatz zu Ligaspielen ist der Fahrpreis allerdings nicht im Preis der Eintrittskarte enthalten.

Donnerstag, Oktober 11, 2007

// neuer club in kölle


STARZ - Neue Dimensionen des Clubbing
Ab Freitag, den 12. Oktober 2007, bittet die Crew des STARZ nicht nur zum Grand Opening des neuen Clubs, sondern auch zur ersten Party des Castingportals getfamous. Das ehemalige Fifichoo wurde aufwendig umgebaut und modernisiert - das Resultat ist ein wundervolles Forum für den Auftakt einer neuen Clubgeneration, das STARZ!

In Kooperation mit der MME Moviement AG castet getfamous ab sofort jeden Freitag im STARZ frische Gesichter, neue Talente und, - nomen est omen -, potentielle Stars. Dazu Martin Hoffmann, Vorstandsvorsitzender der MME MOVIEMENT AG: - getfamous ist die logische Konsequenz der permanenten Suche nach Talenten bei Film und Fernsehen. Unser Ziel ist es, für jede Sendung die ideale Besetzung zu finden. Egal, ob es sich um Kandidaten für eine Show, Laiendarsteller, Schauspieler oder echte Typen für eine Docu-Soap handelt.

Die Castings im STARZ werden von der MME Moviement-Tochterfirma filmpool Film- und Fernsehproduktion durchgeführt, die bereits fünf tägliche Sendungen produziert. Zur Opening Party am 12. Oktober werden daher einige bekannte Gesichter erwartet.

Über getfamous wird ein Teil der rund 1.000 monatlichen Rollen der MME Moviement Gruppe besetzt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf täglichen und wöchentlichen Produktionen wie, Are you hot (VIVA), Richterin Barbara Salesch (Sat.1) und diversen Docu-Soaps, wie z.B. Bauer sucht Frau (RTL) und Frank - der Weddingplaner (ProSieben). Zusätzlich vermittelt getfamous auch Castings bei weiteren seriösen und bekannten Medienproduktionen im Print-, TV- und Werbebereich.

Grand Opening

Freitag, 12.10.07
Open doors 22 h
DJs: DJ Teddy o & DJ delaForce

Tischreservierung: 0178-921 52 52

// indiana jones


(Klassiker :o)!)

// mobiles


(Will ich haben :o) - fettes Moffa!)

Der Wahnsinn - vielleicht "etwas nah"...


Mittwoch, Oktober 10, 2007

// google news

Heute einige Neuigkeiten vom "Weltbeherrscher" Google

Google wirbt mit YouTube-Videos
Google hat, nach Medienberichten, sein Werbesystem AdSense erweitert. Werbungtreibende in den USA können künftig neben den herkömmlichen Text- und Grafikanzeigen auch mit YouTube-Videos werben. Wie alle anderen AdSense-Anzeigen erscheinen die Videos kontextabhängig.

Die Werbevideos – Google nennt sie "Video Units" - enstehen in Kooperation mit ausgewählten YouTube-Partnern wie TV Guide Broadband, Expert Village und lonelygirl15. Die Einnahmen aus diesen "Video Units" sollen zwischen Google, den Partner-Sites und den Video-Content-Anbietern aufgeteilt werden.

Zunächst ist der neue Service nur in den USA verfügbar. Ob und wann auch deutsche AdSense-Kunden die neue Werbeform nutzen können, steht bislang noch nicht fest.

Quelle: W&V

Google arbeitet an Software für Handys
Google will in diesem Jahr laut einem Bericht der "New York Times" eine eigene Betriebssystem-Software für Handys vorstellen und damit den großen Rivalen Microsoft und die Mobilfunk-Netzbetreiber herausfordern. Das Betriebssystem werde auf der freien Linux-Software basieren und höchstwahrscheinlich kostenlos sein.

Es sind die bisher konkretesten Informationen zu Googles Mobilfunk-Projekt, über das seit Monaten intensiv spekuliert wird. Die Software solle noch in diesem vorgestellt werden, erste Geräte damit seien kommendes Jahr zu erwarten, schrieb die Zeitung weiter. Google selbst kommentiert die Spekulationen nicht. Das Unternehmen hatte die Spekulationen über seine Handy-Pläne zuletzt selbst angeheizt, als das Unternehmen ankündigte, in den USA für Mobilfunk-Frequenzen mitbieten zu wollen.
Ziel von Google ist es laut "NYT", die Dominanz bei Online-Werbung auf die Internet-Nutzung unterwegs auszuweiten. Google wolle auch mobile Versionen seiner Dienste entwickeln - derzeit kann man bereits zum Beispiel den Kartendienst Google Maps unterwegs nutzen. Ein neues Handy-Betriebssystem würde unter anderem in Konkurrenz zu Microsofts Windows Mobile treten.

Quelle: W&V

Google baut Mobile-Engagement aus
Der Suchmaschinengigant Google hat seine Mobilfunk-Pläne mit dem Kauf des finnischen Mobile-Start-Ups Jaiku untermauert. Jaiku wurde im letzten Jahr gegründet und stellt ein Micro-Blogging-Tool für Smartphones her. Nutzer können damit von unterwegs Texte direkt an ihren persönlichen Weblog auf die Seite des Anbieters senden. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

In den vergangenen Wochen haben Spekulationen über Googles Mobilfunk-Pläne zugenommen. Laut einem Bericht der "New York Times" vom Montag plant Google eine Betriebssystem-Software für Handys, die noch in diesem Jahr vorgestellt werden soll. Damit möchte das Unternehmen die Dominanz im Bereich Online-Werbung auch auf die Internutzung von unterwegs ausweiten.

Quelle: W&V

Somit hat Google demnächst noch mehr Macht und gestaltet neben dem Internet nun auch noch die Handyapplikationen transparent für sich selbst. Der gläserne Mensch, Dank Google nicht mehr weit entfernt.

// customize google

Googlesuche verbessern mit Firefox

CustomizeGoogle - Benutzerfreundliche Google-Suche für Firefox Mit dem Firefox Add-Ons können Firefox-Benutzer sich ihre Google-Suche selbst zurecht schneidern. Mit individuellen Einstellungen wird die Suche verfeinert. So können Links zu Treffern anderer Suchmaschinen wie Yahoo, Ask oder MSN angezeigt werden, was eine Suche in mehreren Suchmaschinen gleichzeitig ermöglicht. Es besteht auch die Möglichkeit, Favicons in das Suchergebnis einzubeziehen. Andere Elemente wie Werbung und Spam können ausgeblendet werden. Störende Hinweise auf Urheberrechte in Google Print können ebenso ausgeschaltet werden wie das Versenden von Cookies an Google Analytics oder die Verfolgung der Klicks von Google. Die Treffer können in aufsteigender Reihenfolge nummeriert angezeigt werden.



Damit lästiges Weiterblättern erspart bleibt, kann man sich alle Treffer auf einer Seite anzeigen lassen. Logischerweise muss man dabei etwas Wartezeit einkalkulieren. Ergebnisse können auch als Lesezeichen direkt gespeichert werden. Mit der Funktion Google-Suggest wird beim Suchwort geholfen, in dem sich eine Liste mit Suchwortvorschlägen präsentiert. Auch für die Bildersuche gibt es ein Schmankerl. Hier verweisen die Ergebnisse nun direkt auf das Bild und gehen nicht mehr den Umweg über die Seite, wo das Bild plaziert ist. Für Google Mail User gibt es ein Https-Protokoll für sicheren Mailverkehr. Ebenfalls kann die Schriftart für Google Mail hier eingestellt werden.



Die kostenlose Browser-Erweiterung wird ständig verbessert. Nach der Installation lassen sich die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten über Extras/CustomizeGoogle-Einstellungen anpassen. Auf der Webseite gibt es eine anschauliche Erklärung in Flash, als animiertes GIF oder über den Windows Media-Player.

.. und HIER gibt´s das tolle Teil.

Dienstag, Oktober 09, 2007

// ich werd' elektrisch



Der Hammer - das ist wirklich krass!

// web 2.0 definition(en)

Was ist eigentlich Web 2.0 in einem Satz?

Web 2.0 ist netzwerkartige Verbindungen herstellen im Internet zwischen aktiven und proaktiven Contentproduzenten, teilen von Informationen (content) mit der Bereitschaft und Genehmigung zur Änderung und Fortbildung derselben unter dem gruppenspezifischen Geist der Web 2.0 community und der Nutzung adäquater Web 2.0 Technologien.

(vom englischen ins deutsche mit einer wahrscheinlich GENIALEN SW übersetzt)

oder aber: "Neue Definition für Web 2.0 - Geld haben oder Geld nicht haben":

Was Web 2.0 bedeutet wird oft gefragt. Es ist ein Phänomen und kann nur als solches beschrieben werden. Doch die großen Datenhighway - zur-Verfügungsteller haben eine andere Vision: Internet für Reiche und für Arme - also steht dann wohl Web 2.0 für Geld haben oder Geld nicht haben.

[...]"Amazon, Yahoo, Google, eBay, MySpace oder YouTube und einige mehr, sind heute höchst erfolgreiche Unternehmen im Internet. Angefangen haben diese Unternehmungen kleinst und voller Enthusiasmus. Diese anfänglich Kleinen haben andere Große verdrängt. Der normale Lauf einer gut funktionierenden Wirtschaft. Gute Ideen setzen sich durch. Wer selber keine gute Idee hat, muss trachten Geld anderorts zu machen.

Für Internet benötigt man Datenhighway - sehr verkürzt erklärt. Diese Firmen, die diesen Datenhighway anbieten, überlegen sich mehr oder weniger bereits für diesen Datenhighway einen Schutzwall aufzubauen:Geld! [ Spiegel Netzwelt Autor des Artikels ist Frank Patalong. ]
Reine (Horror) Spekulation kommt jetzt, doch aufgrund einiger Informationen gut denkbar:

Mancher Internetprovider bietet sein Angebot nur regional an. Seine Kunden sind zufrieden und glücklich. Er hat sein Auskommen mit dem Einkommen.

Kommt das Szenario wie im obigen Artikel bei Spiegel geschrieben steht, dann haben die Kunden dieses kleinen Anbieters ein anderes Internet als die Kunden des landesweit größten Anbieters.

Einfach, weil der den Datenhighway Anbietern mehr Geld zahlen kann, als der kleine regionale.

Dieses 'andere Internet' hat dann vielleicht keine Möglichkeit Videos zu transportieren oder Filme oder Musik oder auch nur einfachste Flashseiten!

Oder auch nur alle Internetseiten überhaupt zu sehen!

So wollen die Großen, die an der Urmacht des Internets zerrenden Datenhighway Anbietern eben das Web 2.0, das vielleicht den ein oder anderen um seine Macht brachte, für sich definieren:

Biste reich gibts Internet so wie wir es heute kennen. Biste arm, bleibste arm und hast keinen Zugang zur Information!

In Zeiten wie diesen wo der Zugang zur Information Erfolg bedeutet, ist dies der Tod für viele kleine Firmen.

Sozialpolitisch bedeutet dies für viele sogenannte Entwicklungsländer Länder: Ein dummes Volk regiert sich gut!

Hätte es diese (Horror) Spekulation bereits vor gut 9 Jahren gegeben, gäbe es heute Google nicht."[...]
QUELLE: Webdesign-In

Weitere Erklärungen, Hintergründe, Infos findet ihr hier

// google maps - schneefallgrenze

Montag, Oktober 08, 2007

// hear my words - do so



Improv Everywhere causes scenes of chaos and joy in public places. Created in August of 2001 by Charlie Todd, Improv Everywhere has executed over 60 missions involving hundreds of undercover agents. The group is based in New York City.
Read more about "The MP3 Experiment"!

// ahoi kapitän - (k)ein scherz

Helmes - Nicht mehr Kapitän - Neuer Kapitän = Alter Kapitän:

Schweiger Helmes bricht den Torfluch - Gegen Offenbach gelingt der erste Treffer nach 575 Minuten. Aber er will jetzt nicht Kapitän sein und nicht reden:



Köln - Pssst. Pssst. Patrick Helmes läuft auf die Haupttribüne zu, hält sich den rechten Zeigefinger auf den Mund. Wie soll man das denn deuten? Jubeln verboten etwa?

Innerlich dürfte es in Patrick Helmes nach seinem Tor zum 4:1-Endstand in der 68. Minute anders ausgesehen haben. Er wird erleichtert gewesen sein, nach 575 torlosen Minuten endlich wieder zu treffen.

Denn Tore sind nun einmal der Anspruch des Nationalspielers, der am Freitag von Bundestrainer Joachim Löw trotz seiner Formkrise zuletzt in den Kader für die EM-Qualifikationsspiele berufen wurde.

Während Löw an dem 23-jährigen FC-Stürmer festhält, nahm sein Kölner Trainer Christoph Daum Helmes vor der Partie erst mal etwas weg: die Kapitänsbinde! Stattdessen lief Routinier Matthias Scherz (35) als Spielführer auf.



Eine ungewöhnliche Maßnahme, mit der Daum seinen bekanntesten und nach seinem bevorstehenden Wechsel zum Rivalen Leverkusen umstrittensten Spieler etwas den Druck nehmen will. Helmes hing zuletzt durch, wirkte auf dem Platz verunsichert und außerhalb introvertiert, sprach nicht mehr mit den Medien.

Und Daum ging auf seinen Angreifer zu: „Ich habe mit Patrick gesprochen und gefragt, wie er die Situation mit dem Kapitänsamt sehe. Er hat sich das dann in Ruhe überlegt. Patrick hat mir erklärt, dass er gerne FC-Kapitän ist. Er sagte aber auch, dass es jetzt Aufgaben gibt, die andere Spieler besser erfüllen können als er. Matthias könne im Sinne des Mannschafts-Erfolg dies besser machen. Für diese Aussage habe ich Hochachtung vor Patrick“, lobte Daum seinen Kapitän, „und es hat mich noch mehr gefreut, dass er endlich wieder ein persönliches Erfolgserlebnis hatte.“

Helmes, der laut Daum definitiv bis zum Saisonende in Köln bleiben wird, hätte noch öfter treffen können. Und zu seiner Bestform fehlt auch noch ein Stück. Vielleicht findet er sie im Kreise der DFB-Auswahl wieder.

Reden wollte er aber auch am Freitag nicht. Das hatte er in der 68. Minute ja auch schon deutlichst angezeigt.

Quelle: EXPRESS



Die Last der FC-Binde

Köln – Es bleibt dabei: Der Ex-Kapitän möchte lieber schweigen. „Ich will erst wieder durch Leistung überzeugen und mich nur auf Fußball konzentrieren. Ich hoffe, man versteht das“, spricht Patrick Helmes und sagt doch nichts.

Am Dienstag reist der Stürmer zur Nationalmannschaft. Bundestrainer Joachim Löw hält an Helmes trotz Formschwäche fest. Beim DFB ist er einer unter vielen, beim FC nicht. Helmes steht immer im Mittelpunkt. Und muss nach dem Wechsel-Theater mit Leverkusen mit Anfeindungen der Fans leben.

Der Druck auf Helmes ist groß. Eine Bürde wurde ihm jetzt genommen: Matthias Scherz löste Helmes als Kapitän ab >(siehe oben).

Die Last der FC-Binde. Schon Pierre Littbarski machte sie zu schaffen. Die Parallelen: Der damalige Kapitän war in der Saison 1983/84 gleich alt wie Helmes (23 Jahre). Litti war ebenso Jung-Nationalspieler, hatte das Ziel EM vor Augen und war der vermeintlich beste Spieler seines Teams. Auch Littbarski stand im Fokus der Öffentlichkeit.



Trainer Rinus Michels hatte den Dribbelkönig im Sommer 1983 zum Spielführer wählen lassen. Doch der Mittelfeldspieler geriet schnell in eine Krise. „Es gab auch damals Spieler, die ein anderes Standing innerhalb der Mannschaft hatten. Litti hatte wie vielleicht auch Helmes das Gefühl, dass in dieser Situation andere die Aufgabe besser übernehmen können“, erinnert sich Ex-FC-Trainer Hannes Löhr, der Michels im August 1983 abgelöst hatte.

„Litti – als junger Kapitän überfordert“ oder „Littbarski – Ruhm nicht verkraftet?“: Das waren damals die Schlagzeilen. Obwohl der Nationalspieler Kapitän war, hatten Andere das Sagen. Löhr: „Toni Schumacher, Gerd Strack, Paul Steiner oder Klaus Allofs waren die Wortführer.“

Bundestrainer Jupp Derwall drängte Littbarski damals sogar, das Amt abzugeben: „Die Bürde erdrückt den Spieler. Es ist höchste Zeit, dass er sich vom Posten löst.“

Der Unterschied zu Helmes: Obwohl er de facto nicht der Wortführer im Team war, blieb Litti bis zum Saisonende Kapitän. Not gedrungen. Da Strack und Schumacher nicht wollten. Litti wurde überredet das Amt nur noch bis zum Sommer auszuüben. Löhr: „In der Sommerpause einigten wir uns, dass ein anderer Spieler das Amt übernehmen sollte.“

Der ältere Klaus Fischer machte es. Und Litti? Als er wusste, dass er das Amt bald los sein würde, blühte er auf. Fuhr noch auf dem letzten Drücker zur EM und spielte dann eine überragende Saison als Kapitän a.D.. Gleiches wäre auch Helmes zu wünschen.



Manager Michael Meier, der schon damals FC-Geschäftsführer war: „Wir wollen Patrick unterstützen, damit er seine Ziele beim FC und in der Nationalmannschaft erreicht. Davon würden alle profitieren.“

Quelle: EXPRESS

Abschließend noch ein Blick auf die Tabelle:

Freitag, Oktober 05, 2007

// nützliches für den alltag

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mehr davon

auch interessant - Tod durch Lebensmittel

muss ich sehen - "In Control"

und das noch: lichtfaktor- starwars v startrek


Spieletipp - Random Good Stuff: Head Defence (Multiplayer)!

Viel Spaß und schönes Wockenende™ (by AGI)

Donnerstag, Oktober 04, 2007

// FC gegen Kickers Offenbach

Am Freitag trifft der FC um 18.00 Uhr auf Kickers Offenbach. Die Hessen kommen als Tabellensiebter ins RheinEnergieStadion. In den ersten acht Saisonspielen haben die Kickers 13 Punkte eingefahren (4 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen). Seit dem ersten Aufeinandertreffen im Jahr 1968 ist die Partie am Freitag das 27. Aufeinandertreffen der beiden Traditionsclubs. Von den bisherigen 26 Spielen konnte der FC 14 für sich entscheiden, vier Mal gab es ein Unentschieden und acht Mal gewannen die Offenbacher Kickers – davon allerdings nur einmal in Köln.

Dienstag, Oktober 02, 2007

// phantom mountain

sehr sehr geil - hammer - manche leute haben einfach zu viel zeit ;o):


Savage Chickens

Montag, Oktober 01, 2007

// today´s movies

KUCKUCK:


LAZY IN THE OFFICE:

// ole ole - frauen-fußballweltmeister(in)

oder die Titelverteidigerinnen:

Final-Sieg gegen Brasilien - Unsere Mädels sind wieder WELTMEISTER!

Schanghai – Welch eine Leistung! Welch ein Triumph! Ohne ein einziges Gegentor im ganzen Turnier wurde die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen in China Weltmeister!


Als erste Mannschaft zum zweiten Mal hintereinander! Und das gegen unglaublich aufspielende Brasilianerinnen! 2:0 hieß es am Ende – Birgit Prinz und ihre Mitstreiterinnen zeigten den Männern nach deren 0:2 gegen Ronaldo & Co. bei der WM 2002, wie‘s geht – und schrieben damit auch ihr ganz spezielles Spätsommermärchen!

Es war ein ungeheuer dramatisches Finale, eines, dem Spielführerin und Torfrau ihren Stempel aufdrückten. Birgit Prinz brach den Bann mit dem 1:0, Nadine Angerer raubte den Brasilianerinnen den letzten Nerv, als sie Martas Elfmeter parierte. Simone Laudehrs toller Kopfball zum 2:0 kurz vor Schluss war dann das Sahnehäubchen.



Dabei hatte es in den ersten 30 Minuten ausgesehen, als würden die technisch perfekten Südamerikanerinnen das deutsche Kollektiv an die Wand spielen. „Wir mussten ihre Spielfreude kaputtmachen“, sagte Bundestrainerin Silvia Neid nach der Partie, die erst in der zweiten Halbzeit zu kippen begann, als Birgit Prinz sich mal wieder ein Herz fasste.

Nach einem Pass von Sandra Smisek zog sie ab, Andreia im Tor der Seleçao war machtlos. „Nach dem Schuss habe ich gedacht, da hast du jetzt nicht richtig getroffen – und dann war er drin“, wunderte sich die „Prinzessin“, die aber auch gestand: „Heute haben wir das nötige Glück gehabt.“



Es war gegen die Individualistinnen vom Zuckerhut das perfekte System, das sich durchsetzte. Neid: „Wir haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt und super füreinander gearbeitet. Nach der Führung und verhinderten Ausgleich war die 43-Jährige sicher, „dass uns noch nicht einmal Brasilien stoppen kann.“

Danach ließen sich die deutschen Girls durch gar nichts mehr stoppen: Ungeniert zogen sie blank, um sich frische „Weltmeister-Trikots“ überzustreifen, wie wild tanzten und hüpften sie über den Platz – und noch zwei Stunden nach der Siegerehrung tobten sie durch die Katakomben des Stadions und sangen immer und immer wieder: „We are the Champions!“



Zitate:

Deutschland ist wieder SCHWARZ-ROT-GEIL! Wir sind Weltmeisterin! Wir haben die besten Frauen der Welt!

Sie gewannen das WM-Finale in Schanghai 2:0 gegen Brasilien und verteidigten den Titel. Das schafften nicht mal unsere Männer.

Um unsere Frauen, die während des ganzen Turniers keinen Gegentreffer kassierten, beneidet uns die ganze Welt.

Innenminister Wolfgang Schäuble in Schanghai vor Ort: „Brasilien war stark, aber unsere Mannschaft war fantastisch.“

DFB-Boss Theo Zwanziger: „Eine großartige Stunde für den deutschen Fußball. Ich bin überglücklich.“

Horst Eckel, Weltmeister von 1954: „Ich weiß, wie schön dieses Gefühl ist. Wir sind verdient Weltmeister.“

Gestern, 21.51 Uhr China-Zeit: Schiedsrichterin Ogston (Australien) pfeift ab.

Unsere Frauen liegen sich in den Armen, haben sich in Deutschland-Fahnen gehüllt. Bundestrainerin Silvia Neid tanzt an der Mittellinie.

Daneben vergießt Brasilien-Star Marta (wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt) bittere Tränen.

Zwanziger verpasst jeder Spielerin einen Kuss auf den Wange.

Und dann streckt Birgit Prinz den Welt-Pokal in den Himmel.

Konfetti-Regen, „We are the champions“ erklingt, 31000 im Stadion und Millionen am TV zu Hause jubeln unseren Frauen zu.

Ein aufregendes und hochklassiges Finale.

Brasilien erst stärker. Daniela trifft den Pfosten (24.). Doch dann kommt Birgit Prinz. Nach Smisek-Pass erzielt sie aus 10 Metern das 1:0 (52.).

Die entscheidende Szene: Nach einem Foul von Bresonik an Cristiane scheitert Marta an Angerer (62.).

Neid: „Als Nadine den Elfer gehalten hat, wurde ich ein wenig gelassener. Wir wollten die Spielfreude der Brasilianerinnen kaputt machen – das ist geglückt.“

Kurz vor Schluss die Entscheidung: Simone Laudehr köpft das 2:0 (86.).

Das WM-Märchen ist wahr...




Heute fliegen unsere Mädels nach Frankfurt. Ab 19.30 Uhr steigt auf dem Römer ein Empfang (live ZDF).

Wie es sich für Weltmeisterinnen gehört.

// frustrierte fans

Pöbel-Empfang am Geißbockheim


Köln – Sonntag, 18.50 Uhr. Als die FC-Versager nach ihrer Rückkehr aus Frankfurt am Geißbockheim vorfuhren, waren sie auf dem Parkplatz nicht alleine. Einige enttäuschte Fans machten ihrem Ärger nach der Schlappe der Daum-Elf Luft.

Derbe Beschimpfungen und Pöbeleien mussten sich die Verlierer beim Gang zu ihren PKWs anhören. Für Youssef Mohamad war das zuviel. „Dodo“ wehrte sich mit dem Stinkefinger – die Situation drohte zu eskalieren und handgreiflich zu werden! Erst das beherzte Schlichten von Torwarttrainer Holger Gehrke und Roda Antar („Die Leute waren einfach enttäuscht“) verhinderte eine Schlägerei.

Fassungslos auf der anderen Seite des Parkplatzes: Coach Christoph Daum. Nach zehn Minuten löste sich der Pulk wieder auf. Die Zunderstimmung aber bleibt… Derweil die Frage: Wo war am Sonntag eigentlich Thomas Broich? Der Mittelfeldspieler stand am Sonntag nicht im Kölner Kader – und saß auch nicht auf der Bank der Ratlosen. „Aus sportlichen Gründen“ - so die offizielle Verlautbarung des FC.

Was vorher geschah:

Frankfurt - Au, Wehen! Jetzt verliert der FC auch schon gegen krasse Außenseiter, Nobody-Klubs. Der SV Wehen Wiesbaden. Ein Verein aus einem Ortsteil mit 6700 Einwohnern. 500 Mitglieder, drei Fanklubs, keine bedeutende Vereinsgeschichte. Der 1. FC Köln - fast 36.000 Mitglieder, über 1000 Fanklubs, einst ruhmreich. Dieser 1. FC Köln liegt Anfang Oktober 2007 am Boden. Mal wieder.

Am Sonntag verlor der FC nach einer 2:0-Führung noch mit 3:4 beim Aufsteiger, wurde in nur sechseinhalb Minuten von einem Spieler namens Ronny König (erzielte einen Hattrick, siehe Bericht unten) abgeschossen. Au Wehen, was nun Herr Daum?

Äußerlich wirkte der als Star-Trainer geholte Daum nach dem Abpfiff gefasst. Innerlich wird es anders in ihm ausgesehen haben. Zehneinhalb Monate ist er im Amt. Zufrieden kann er nicht sein. Mit allem. Denn derzeit geht es nicht voran, sondern zurück. Keine Linie, keine Leidenschaft, keine Leistung. Der große Aufstiegsfavorit blamiert sich bundesweit.

Doch Daum gibt nicht auf. Sagt er. „Hören Sie auf“, raunzt er, „für den FC lohnt es sich Prügel einzustecken. Ich nehme es gerne in Kauf, an die Wand genagelt zu werden. Der FC ist für mich mehr als ein verlorenes Spiel oder eine schwierige Phase, die wir schon länger durchlaufen. Wir müssen jetzt Zusammenhalt zeigen.“

Vor der Partie hatten der Coach und Manager Michael Meier die Verbal-Keule herausgeholt. Sie drohten Spielern, die nicht mitziehen, mit Rauswurf. Davon gab es gestern einige. Wie sonst ist es zu erklären, dass man sich nach einer beruhigenden Führung bis auf die Knochen blamiert?

Schmeißt Daum jetzt einige Profis aus dem Team? Es könnte fast alle treffen. Außer Milivoje Novakovic. Der Torschütze vom Dienst (erzielte sein sechstes und siebtes Tor) spielte erneut stark und muss sich wie in einem schlechten Film vorgekommen sein.

„Das reicht nicht für die Zweite Liga und nicht für den 1. FC Köln. Ich spreche einigen die Qualität ab - ja. Einige müssen sich fragen, ob sie den richtigen Beruf und den richtigen Verein gewählt haben“, kritisierte Daum die Versager. Dabei waren es der Trainer und der Manager, die diese Spieler gewählt und für teures Geld verpflichtet und mit klasse-dotierten Verträgen ausgestattet haben...

QUELLE: EXPRESS
 

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